Der physische Körper

24 Oct 2019

 

 

 

Was kommt dir als erstes in den Sinn wenn du an Yoga denkst?

 

Wahrscheinlich geht es dir wie den meisten von uns. Du siehst eine schlanke Frau die sich in einer Yoga Asana (Körperhaltung) befindet und sich regelrecht verbrezelt. 

 

Das ist es was wir im ersten Moment mit Yoga verbinden. Der physische Körper - er ist greifbar - er ist Materie! 

 

Aber das ist es nicht was Yoga ausmacht - Yoga geht viel tiefer! Der physische Körper schafft uns einen Zugang zu unserer inneren Welt und bereitet uns auf unseren mentalen Körper und die Meditation vor. Wir können den physischen Körper als eine Art Tor sehen, das die äußere von der inneren Welt trennt. Die Haut ist es, die unseren Körper umhüllt und zwischen der inneren und äußeren Welt kommuniziert und sich austauscht - etwas aufnimmt und etwas abgibt. 

 

 

"Dein Geist ist dein Diener, dein Körper ist dein Gefährt und deine Seele ist dein Zuhause"

 

 

 

Löse dich von Begrenzungen

 

 

Begrenze dich in deiner Yogapraxis nicht auf den physischen Körper. Er gibt dir die Möglichkeit mit deiner inneren Welt in Kontakt zu treten, deine Empfindungen wahrzunehmen, deinen Gedanken zuzuhören und deine Gefühle zu fühlen. 

 

 

 

Habe Respekt vor deinem Körper

 

 

Dein Körper weiß ganz genau was gut für dich ist. Schenke ihm Respekt, Vertrauen und akzeptiere die Grenzen die er dir aufzeigt, denn hinter jeder körperlichen Blockade steckt auch eine mentale Herausforderung die es für dich zu lösen gibt.

Wir wissen oft nicht was sich dahinter verbirgt und wie schwer es im Ganzen vielleicht zu verdauen ist -  aber unser Körper und unser Geist schon. Deshalb Vertraue ihm und deinem Inneren. 

 

Denke zum Beispiel einmal an eine Infusion die dir dein Arzt gibt. Er stellt die Infusion so ein, dass sie tröpfchenweise in deinen Organismus hinein fließen kann. Würde er sofort die ganze Menge in den Organismus fließen lassen, käme es womöglich zu einer Überflutung mit der unser Organismus ziemlich überfordert wäre und es gar nicht verarbeiten und uns somit nicht von Nutzen sein kann. 

 

Genau so ist es auch mit unseren mentalen Herausforderungen die sich nur so weit lösen sollten wie unser Organismus es verarbeiten kann. Unser physischer Körper weiß  somit ganz genau was er sich zumuten kann und was nicht. Das ist bei jedem Menschen unterschiedlich, deshalb vergleiche dich auch nicht mit anderen. Jeder hat sein ganz eigenes Tempo! 

 

 

 

Befreie dich von Anhaftungen

 

 

Schaue auch jedesmal aufs Neue hin - bleibe verbunden mit deinem Anfängergeist! Dein physischer Körper verändert sich und jedesmal kannst du deine Grenzen wieder anders wahrnehmen. 

 

Das eine Mal stellst du vielleicht fest, dass du doch in dieser einen Asana schon viel "weiter" warst und bist womöglich frustriert und möchtest dich hineindrücken weil du dieses eine Bild vor Augen hast.

Und ein anderes Mal ist es vielleicht so, dass du plötzlich deine Zehen berühren kannst und du freust dich über deinen Erfolg. 

 

"Nichts ist so beständig wie der Wandel" Heraklit von Ephesus

 

 

 

Begrenze dich nicht - respektiere deinen Körper - befreie dich von Anhaftung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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